Lebensphilosophie 2018-07-14T00:30:04+00:00

„Ich möchte gerne dabei helfen,
dass sich ein Herz etwas leichter anfühlt.“

Ich bin Simone Steinmüller. Eine Frau, eine Mutter, ein Mensch, eine Mediatorin. Fremdgesteuert und selbstbestimmt. Ich habe die 50ger-Grenze überschritten. Habe ein wenig vom Leben verstanden, Vieles erwartet mich noch, auch weil ich das will.

Meine Erfahrungen habe ich gemacht. Quer durch das Leben. Mit all seinen Niederlagen, Enttäuschungen, Verirrungen und Verwirrungen, Verletzungen und Qualen. Und oder vor allem erlebte ich auch das Glück, die Freude, die Liebe, die Lebenslust und die Zuversicht.

Ob ich dieses Leben wieder leben möchte? Genau so? JA!
Erst ein zartes ja, gleich darauf bin ich mir sicher. Auch wenn einiges grausam war, alle Erfahrungen habe ich gebraucht, um so zu sein, wie ich bin. Nun schaue ich aufmerksam hin, auf die Dinge, die mir begegnen, die mich bewegen, und ich überlege und spüre in mich hinein, was diese Begegnungen mir sagen möchten. Immer mit dem auffordernden und einladenden Blick, „Zeig es mir, du Leben, was bietest du mir an, was bringt mich weiter?“ War ich es doch meistens selbst, die es sich viel zu schwer gemacht hat. Aus Feigheit, aus Angst, aus Rücksicht, aus Hoffnung, aus Liebe, aus Gier. Und weil ich Mensch bin.

Ich weiß, dass ich genau diese Erfahrungen machen musste, um zu erkennen, was für mich wirklich zählt und worauf es ankommt im Leben, um glücklich und frei sein zu können. Dieses Wissen möchte ich nicht missen und macht mich zu der Frau, die ich heute bin.

Ich betrachte mein Leben wie ein Meer. Ständig in Bewegung. Glatt und ruhig, stürmisch und gefährlich. Man weiß nie genau, wie sich das Meer als Nächstes verhalten wird. Natürlich hört man auf Prognosen. Wie wird der Tag. Und gut so. Man fühlt sich damit ein wenig sicherer, kann vorausschauend denken und planen, damit man sich vorbereitet fühlt für die nächste große Welle.

Es ist ein schöner Gedanke für mich, das Leben als Meer zu betrachten. Das gibt mir Sicherheit. Das Leben wird niemals in seiner Schönheit und Ruhe verharren. Das weiß ich. Und niemand weiß genau, wie die nächste Welle an den Strand gespült wird oder was sich in der Tiefe des Meeres abspielt. Das Meer unterliegt ständig äußeren Einflüssen, so wie wir alle im Kreislauf des Lebens stehen. Unterbricht ein vorbeiflitzendes Motorboot den Seegang oder wird der ruhige Meeresspiegel von einem Tsunami zerrissen, vielleicht ist es auch der von Menschenhand gemachte Plastikmüll oder die Ölkatastrophen, die das Meer verunreinigen.

Wir wünschen in unseren Köpfen Ruhe, Frieden und Sorgenfreiheit. Doch ein Leben kann genauso wenig ruhig bleiben wie das Meer. Man kann das Leben nicht vollständig planen. Oft kommt es anders. Und irgendwas ist immer. Wir alle kennen das.

Wenn es uns gelingt, die nächste raue Welle abzuwarten, uns fallenzulassen und anzunehmen, was ist, dann werden wir in den Wellen liegen, in den schönen Himmel schauen, uns ausruhen und vom Wasser treiben und tragen lassen. Ganz im Vertrauen und in Dankbarkeit. Im Vertrauen auf den Prozess des Lebens, darauf, dass das Leben es gut mit uns meint. In Dankbarkeit und Demut für das Geschenk unserer Freiheit. Dass wir immer eine Wahl haben. Und so können wir die nächste Herausforderung meistern.

„Worte können heilen und zerstören.“

Für eine Konfliktlösung ist Handeln angesagt. Und die Offenheit und Bereitschaft, nach Lösungen zu suchen. Wenn man das will, dann ist alles möglich.

Hinschauen und hören, was vor mir ist.
Und Innehalten.          Die Eindrücke aufnehmen und setzen lassen.          Nachspüren.
Wann nehmen wir uns dafür die Gelegenheit?     Selten!
Wann haben wir dazu die Gelegenheit?        Fast immer!
Aussprechen, was ich sagen möchte. Gehört werden, ohne unterbrochen zu werden.
Die dabei freigesetzten Empfindungen vom anderen aufgenommen und nachgespürt wissen.

Ist das nicht schlicht? Ja, das ist schlicht. Das ist das Glück.

„Zurück zur Schlichtheit der Dinge. Denn darin liegt mein Glück.“

Wieso denn das? Warum liegt das Glück in der Schlichtheit?

Ich liebe die Schlichtheit der Dinge. Diese Schlichtheit ist so gefüllt. Ich liebe es, wiederzuerkennen, wie einfach so Vieles sein kann. Und ich liebe es, den Mut zu besitzen, es sich einfach zu halten und nicht zu oft mit dem Strom zu schwimmen. Wenn ich dem Überangebot standhalten kann und zu meinen alten Werten zurückfinde.
Ich betrachte mein Umfeld, verfolge die Nachrichten, schaue TV-Werbung und bemerke, wie wir alle manipuliert werden und wie wir uns dadurch verändern. Uns wird über die Medien suggeriert, dass mit dieser schnellen Veränderung, dem Run der Technik und der Wissenschaft Verbesserung einhergeht. Doch erfahren wir damit immer nur Verbesserung für uns selbst? Uns wird ein starker Charakter und größte Disziplin abverlangt, um aus einem Überangebot wirklich nur das zu wählen, was uns gut tut. Und vor allem, was wir wirklich möchten. Noch zu erkennen, was wir möchten. Und wenn wir wissen, was wir wollen oder nicht wollen, dann zerren vielleicht unsere Kinder oder Verpflichtungen an uns, um das zu bekommen, was die Medien und die anderen so schön anpreisen.

Ich bin satt. Ich habe es satt. Es ist mir alles zu viel. So viel kann ich nicht essen, verreisen, umgestalten, dekorieren, kochen, leben, feiern und gleichzeitig Freundschaft liebevoll pflegen und nach meinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen schauen.

Ich komme zurück zur Schlichtheit. Ich möchte das sehen, was vor mir ist. Ich möchte das hören, was zu mir spricht. Ich möchte das essen, was mir schmeckt. Und ich möchte es schmecken und genießen.
Schauen Sie sich um und lauschen Sie aufmerksam! Betrachten Sie eine Blume. Riechen Sie ihren Duft. Blicken Sie in die Natur, wenn der Frühling Einkehr gezogen hat, die Blätter sprießen, die Vögel zwitschern. Schauen Sie Ihr Gegenüber an, ohne Wertung, schauen Sie nur hin und hören Sie hin. Nehmen Sie sich Zeit dafür. Sie werden Wunder erleben.

Mit den Augen der Liebe bekommt alles eine andere Bedeutung“

Es liegt alles für uns bereit. Ich glaube an das Gute des Lebens, an das Gute im Menschen und vor allem glaube ich daran, dass alles möglich ist, wenn man es nicht beim Wünschen belässt. Vorsätze und sinnige Sprüche sind sehr gut, aber nicht allzu viel wert, wenn man nicht in Aktion kommt. Die Taten sind das Gold des Lebens. Alles was wir dazu brauchen ist unsere Bereitschaft und ein wenig Zeit.
Das Schweigen kann mörderisch sein. Das aneinander Vorbeireden ist ein Ausdruck des Nichthinhörens, des Nicht beim anderen Sein. Zunächst wissen wir nicht, warum sich unser Gegenüber so verhält. Deswegen sollten wir uns nicht anmaßen zu urteilen. Wir dürfen uns aber erlauben zu sagen, dass es uns verletzt, uns kränkt, traurig macht, wenn wir nicht gehört werden oder wenn wir uns einsam, unverstanden und ausgegrenzt fühlen. Hier ist die Mediation ein gutes Hilfsmittel.

Wenn zwei zerstrittene oder sich entfremdete Menschen den Wunsch äußern, sich besser zu verstehen, so ist dies ein toller Vorsatz und gibt die Möglichkeit, den nächsten Schritt zu tun. Der Wunsch allein reicht jedoch auf Dauer nicht aus, um die Wogen zu glätten.

Methoden und Philosophien. Immer mehr, immer komplizierter und wir werden immer unzufriedener. Dabei wird das Einfachste übersehen. Dass das Schlichte zumeist die Lösung ist.

Bei einem Konflikt funktioniert dies sehr gut in einer Mediation. Wieder miteinander reden und hinhören. Sich etwas Zeit für sich nehmen. Es gerne tun. Wir können einen Konflikt klären, wenn wir bereit sind, ins Gespräch zu kommen.

Ich bin Mediatorin aus Leidenschaft und freue mich, wenn Sie sich für mich entscheiden. Denn wenn Sie Erfolg haben, habe ich es auch.

Sie sind es, die den Konflikt selbst lösen. Abnehmen werde ich Ihnen die Arbeit nicht. Stolz werden Sie sein auf das, was Sie auf diesem Weg erkennen und erreichen. Ich werde Ihre Sprache übersetzen, Sie begleiten, Sie anschubsen und bremsen, ermutigen und unterstützen.

Sehr gerne biete ich Ihnen ein Mediationsverfahren an. Und ich freue mich schon jetzt darauf mitzuerleben, wie sich Ihre Beziehung Ihr Leben aufhellen und es Ihnen nach und nach besser gehen wird.

Bleiben Sie offen in der Mediation. Befreit von Erwartungen und offen für das Ziel.

Genug philosophiert. Lassen Sie uns ins Handeln kommen. Ins Tun.

…reden,… hören,… fühlen.

Ich freue mich schon jetzt, Sie kennenzulernen.